4.Craniosakrale Osteopathie.
Die Knochen des Schädels stehen über die Hirnhäute und die Rückenmarkshaut mit dem Kreuzbein in Verbindung. Die ganze Blutversorgung des Gehirns und auch die Gehirnflüssigkeit laufen in Gefäßen, die durch diese Häute gebildet werden. Dabei verlassen diese Gefäße den Schädel durch kleine Schädelöffnungen. Spannungen auf die Schädelknochen, z.B. durch verspannte Nacken- oder Kaumuskulatur können diese Schädelöffnungen abdrücken und für Durchblutungsstörungen im Schädel- und Hirnbereich sorgen. Auch die Hirnnerven laufen durch diese Hirnhäute und können irritiert werden.
Die Schädelknochen und die Schädelnähte funktionieren sozusagen wie „Dehnfugen“ und brauchen eine gewisse Elastizität.
Bei der Behandlung werden die Schädelknochen und Faszien vom Osteopathen sanft mobilisiert. Auch hier ist eine Verbesserung des Stoffwechsels ein wichtiges Ziel. Die Craniosacrale Osteopathie wirkt auf den gesamten Körper entspannend und ausgleichend, wobei auch die Wirbelsäule und das Kreuzbein mitbehandelt werden.
Typische Anwendungsbereiche sind u.a.: Migräne, Heiserkeit, Ohrgeräusche, Mittelohrprobleme, Lernstörungen….
Bei Säuglingen können durch Schädelasymmetrien und Bewegungsstörungen der oberen Halswirbelsäule, Nervenirritationen mit folgenden Symptomen hervorgerufen werden: Blähungen, schwallartiges Spucken, ungewöhnliche Unruhe mit viel Schreien, einseitige Kopfrotation usw.
Die beste Zeit für eine Untersuchung bzw. Behandlung bei Säuglingen ist in den ersten vier Lebenswochen, da sich in dieser Zeit alle Bewegungseinschränkungen sehr schnell lösen bzw. beheben lassen. Bei Fragen können sie sich gerne an uns wenden.
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