Therapie nach Dorn
Ist eine Art Manuelle Therapie, wobei der Therapeut zunächst eventuell vorhandene “funktionelle” Beinlängendifferenzen kontrolliert und korrigiert. Demnach entstandene Becken-und Kreuzbeinschiefstände werden behandelt, verschobene Wirbel wieder eingerichtet. Der Behandler drückt mittels seitlichen Daumendruck den Wirbel in die richtige Position, während der Patient aktiv Arm und Bein schwingt. Dadurch entsteht eine leichte Drehbewegung der Wirbelsäule, gleichzeitig werden Einklemmungen der Nerven verhindert.
- Bei der Traktion werden die Gelenkpartner durch manuellen Zug voneinander entfernt, was zu einer Druckminderung, Entlastung und auch zur Schmerzlinderung führt. Eine gleichzeitige Dehnung der Gelenkkapsel und der Bänder verbessert die Beweglichkeit.
- Beim translatorischen Gleiten werden die Gelenkanteile parallel gegeneinander bewegt, um das verlorengegangene Gelenkspiel und damit die Beweglichkeit wieder herzustellen.
- Daneben dient die Weichteilbehandlung mit verschiedenen Entspannungs- und Dehntechniken dazu, die Muskulatur so zu verlängern, dass sie sich dem neugewonnenen Gelenkspiel anpaßt